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Lebende materie

Die lebende Angelegenheit der Biosphäre umfasst sowohl organische (chemische) als auch anorganische (mineralische) Komponenten.


Mehr als 90%, die vor allem durch Sauerstoff, Kohlenstoff, Wasserstoff und Stickstoff gebildet werden, bilden die terrestrische Vegetation. Nach Ansicht von Experten ist lebende Materie eine der "mächtigsten" terrestrischen geochemischen Kräfte. Es entwickelt sich am Schnittpunkt der Hydrosphäre, der Lithosphäre und der Atmosphäre. Unter ungünstigen Bedingungen stoppen die Lebensprozesse bis zu dem Punkt, wo es keine sichtbaren Manifestationen des Lebens gibt. So entsteht der Zustand der suspendierten Animation.

Lebende Materie hat ihre eigenen Besonderheiten.

Zuerst zeichnet sie sich durch eine riesige Menge an freier Energie aus. Unter den Bedingungen der anorganischen Welt kann die lebendige Materie (nach Volumen der Energie) mit kurzlebigen Lavaströmen gleichgesetzt werden, die noch keine Zeit zum Einfrieren hatten.

Eines der Hauptmerkmale ist die Rate der chemischen Reaktionen. Sie sind in lebendiger Materie, im Gegensatz zu unbelebten, fließenden Tausenden von Mal schneller.

Ein besonderes Merkmal ist die Komposition. Lebende Angelegenheit umfasst unabhängige Verbindungen (Enzyme, Proteine und andere). Diese chemischen Verbindungen zeigen nur unter günstigen Bedingungen Widerstand. In großem Maße ist dieses Merkmal auch für mineralische Komponenten charakteristisch.

Die lebende Substanz verpflichtet die willkürliche Bewegung. VI Wernadskij, der glaubt, dass diese Bewegung weitgehend selbstregulierend ist, unterscheidet zwei seiner Sonderformen. Passiv wird durch Reproduktion gebildet und ist in Pflanzen und Tieren inhärent. Die direktionale Bewegung von Organismen (charakteristisch für Tiere und nicht für Pflanzen) schafft eine aktive Bewegungsform. Die lebendige Substanz zeichnet sich auch durch den Wunsch aus, den ganzen Raum zu füllen.

Ein charakteristisches Merkmal ist auch die große chemische und morphologische Vielfalt. Lebendige Angelegenheit, anders als leblos, kann nicht nur ein flüssiges oder gasförmiges Medium sein.

In der Natur gibt es dispergierte Körper – einzelne Organismen. Sie machen lebende Materie aus. Darüber hinaus ist es nicht auf dem Planeten in einer morphologisch reinen Form – in Form von Populationen von Organismen, die eine Spezies darstellen – sie stellt immer Biocenosen dar.

Die Kontinuität des Wechseles der Generationen sichert die genetische Verbindung der modernen Lebenswelt mit dem, was in früheren Epochen existierte. Das charakteristische Merkmal ist der evolutionäre Prozess. Mit anderen Worten beruht die Reproduktion nicht auf dem Prinzip des absoluten Kopierens vergangener Generationen, sondern auf biochemischen und morphologischen Veränderungen.

Es gibt fünf Hauptfunktionen der lebenden Materie.

  1. Die Energiefunktion ist die Absorption der Sonnenenergie während der Photosynthese, während die Zersetzung der gesättigten Substanzen – die Absorption der chemischen Energie.
  2. Im Laufe des Lebens bestimmter Arten findet eine selektive Akkumulation statt. Diese Funktion heißt Konzentration. Es kann durch eine Massenerhöhung der Konzentration von Komponenten im Medium oder durch die spezifische Akkumulation des einen oder anderen Elements durchgeführt werden, unabhängig vom Medium.
  3. Die destruktive Funktion ist die Mineralisierung von abiogenen organischen Substanzen, die Zersetzung von nicht-lebenden anorganischen Produkten, die Beteiligung der gebildeten Komponenten im biologischen Zyklus.
  4. Die Vermittlungsfunktion ist die Umwandlung der physikalischen und chemischen Parameter der Umgebung.
  5. Wegen der Lebensmittel-Wechselwirkungen bewegt sich eine signifikante Masse von Elementen in der horizontalen Richtung und gegen die Schwerkraft. So wird die Transportfunktion durchgeführt.